2016 – Momo (8b)
 

Momo

 
Am 30. Januar führte die Klasse 8b „Momo“  nach dem Roman von Michael auf. Der Roman des Waldorfschülers Michael Ende handelt von einem Thema, das aktueller nicht sein könnte: von der Kostbarkeit der Zeit und der Frage, was der Verlust der Zeit aus uns macht.
Über mehrere Wochen haben sich die Schüler in der Probenarbeit mit dem Thema Zeit auseinandergesetzt. Sie erzählen die Geschichte von Zeitdieben und –wächtern, von einem Mädchen und ihren Freunden auf eine so intensive Weise, dass wir die Kälte der grauen Herren auf der Haut spüren und mitleiden mit denjenigen, die unter deren Druck geraten. Wir erleben, wir leben mit Momo, die durch ihre bloße Gegenwart Streit schlichtet, Menschen sieht und sie einander erkennen lässt.
Die Schüler tauchen dabei in ihre Rollen ein, sie sind Gigi, Beppo, Meister Hora und Kassiopeia. Maskenhaft unheimlich wirken sie als graue Herren. Aus dem Spiel der Klasse erwächst ein Zauber – und Bilder, die die Zeit überdauern.