Adventsbasar 2012
 

Alle Jahre wieder…

... plant und organisiert der Basarkreis unseren Basar, der inzwischen nicht ohne Grund in und um Bergedorf bekannt und beliebt ist. Die Newsletter-Redaktion (NL) sprach mit den Organisatorinnen.

 

 

von links nach rechts, oben nach unten: Jutta Maaß, Monika Bruckner, Natalie Lindemann, Dorothee Schmiegel, Carola Tange, Birgit Campbell, Eva Rohde, Susanne Richardt, Rebecca Bernstein

 

 

 

NL: Was treibt euch, jedes Jahr auf’s Neue den Basar zu planen und dabei die Nerven zu behalten?

 

Dorothee Schmiegel: Einfach Herzblut. Was da jedes Mal entsteht, ist so unglaublich schön! Und logistisch ist das Ganze ja eine echte Herausforderung.

 

Susanne Richardt: Es ist ja auch übersichtlicher geworden in den letzten Jahren. Gerade mit den Basarordnern für die einzelnen Klassen, die in beharrlicher Fleißarbeit angelegt wurden, konnte vieles transparenter gemacht werden, da muss nicht mehr jedes Jahr das Rad neu erfunden werden.

 

Birgit Campbell: Früher hat man bei den Treffen sehr oft über Kleinigkeiten gesprochen, sodass ich mich manchmal gefragt habe: Warum bin ich eigentlich hier?

 

Susanne Richardt: Wir sind inzwischen so effizient in unserer Planung, dass wir uns nicht mehr jeden Montag nach den Sommerferien treffen müssen.

 

Uli Schmidt: Viele Dinge mussten sich im Laufe der Zeit auch finden wie z. B. die Deko-Gruppe, wie lange wurden jährlich immer die gleichen Fragen gestellt, wie z. B. kommen hier die roten oder die blauen Tischtücher hin?

 

Carola Tange: Zum einen sind es die Ordner und die klaren Zuständigkeiten, die uns vieles erleichtern, zum anderen konnten wir einige Aufgaben auf kleine übersichtliche Tätigkeiten so herunterbrechen, dass sich immer mehr Eltern trauen, einen kleinen Part verbindlich zu übernehmen.

 

Susanne Richardt: Die Angst davor, dass ihnen statt des kleinen Fingers der ganze Arm genommen wird, ist unbegründet, es sind inzwischen übersichtliche, aber wichtige Aufgaben, bei denen die Eltern unmittelbar erleben, dass man mit kleinen Arbeiten viel bewegen kann.

 

Dorothee Schmiegel: Wie z. B. das Aufbügeln der Aulatücher oder das Hängen der Lichterketten am Aktionssamstag.

 

Susanne Richardt: Schön ist auch, dass, wenn man die Lehrer direkt anspricht, sie durchaus bereit sind zu helfen, z. B., als wir letztes Jahr beim Aulaverkauf dringend noch Verkäufer für den Elterntisch suchten und einige Lehrer sofort eingesprungen sind.

 

NL: Und dann kommt der große Tag…

 

Birgit Campbell:  Ja, aber der Freitag, finde ich, ist immer besonders. Dieses Gewusel, diese positive Spannung, die Vorfreude…

 

NL: Und wie geht’s euch am Samstagabend, 20.00h?

 

Carola Tange: Da fallen wir zuhause todmüde auf’s Sofa…

 

Susanne Richardt: Wir treffen uns den Montag danach immer noch mal und resümieren, was lief gut, was kann man beim nächsten Mal weiter verbessern…

 

Birgit Campbell: Ganz ehrlich: Bei dem, was da eingenommen wird, müsste man das noch ein zweites Mal im Jahr machen, z. B. zu Pfingsten…

 

Susanne Richardt: Die Eltern würden uns lynchen. Man merkt bereits jetzt schon, die Elternarbeit wird zäher und zwar nicht ab der Mittelstufe, sondern es beginnt bereits in der Unterstufe, das ist schade.

 

Dorothee Schmiegel: Trotzdem ist es schön: Alle stellen etwas Großes auf die Beine, packen mit an, selbst die Erstklässler helfen mit, den Raum zum Hexenhäuschen umzudekorieren. Das ist echter Gemeinschaftssinn, der da entwickelt wird.