Basarkreis
 

Der Basarkreis

Ein Höhepunkt der jährlichen Schulereignisse ist der Waldorfbasar. Jeden Samstag vor dem ersten Advent findet dieser öffentliche Event einen regen Zulauf aus Hamburg und Umgebung.
 
Bereits nach den Sommerferien laufen die ersten Vorbereitungen in der Schulgemeinschaft an. Der Basar-Kreis, der sich aus Eltern aller Klassen zusammensetzt, trifft sich regelmäßig, um dieses Ereignis ansprechend zu organisieren. Die Aktivitäten laufen auf Hochtouren: Handgezogene Bienenwachskerzen und Bienenhonig aus der schuleigenen Imkerei, gefilztes Kleinod und anderes Handwerk aus ökologisch nachhaltigen Materialien wird gefertigt und auf dem Basar verkauft. Ergänzt wird dies durch ein vielseitiges Angebot von Kunsthandwerkern, die Keramik, Perlenschmuck, Geigenbau und anderes Hochwertiges anbieten.
 
Drum herum rankt sich ein buntes Programm aus Marionettenspiel, musikalischen Konzerten und einer Hexe im echten Lebkuchenhaus, darüber hinaus können Adventskränze gebastelt, Weihnachtskarten gedruckt und Kerzen gezogen werden. Auch das kulinarische Angebot ist groß: Ob Sachertorte im Wiener Café, Steinofenpizza aus dem selbstgebauten Ofen oder Puderzuckerwaffeln, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
 
Durch dieses Zusammenwirken engagierter Eltern, Lehrer und Schüler hat sich so über die Jahre ein Fest etabliert, das in seiner besonderen vorweihnachtlichen Atmosphäre und den liebevoll gefertigten Angeboten zu einem Aushängeschild der Waldorfschule Bergedorf geworden ist.
 
Kontakt:

Basarkreis der Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf
Am Brink 7
21029 Hamburg
basarkreis@waldorf-bergedorf.de
 

Lust, am Basar aktiv mitzuarbeiten?
 
Alle wichtigen Infos und ein stets aktuelles pdf zur Basarvorberitung finden Sie im Log-In-Bereich dieser Website auf der Basar-Infoseite

Das pdf-Dokument beginnt so:

Liebe Eltern,

bevor es daran geht die konkreten Aufgaben zum Basar der Schule anzugehen, möchten wir die Gelegenheit nutzen noch einmal zu erklären welche Bedeutung der Basar für die Schule hat.

Ja klar, er ist das größte charity-event der Schule und mit dem eingenommenen Geld können wir jedes Jahr so notwendige Dinge wie z.B. Spielgeräte für die Außenanlagen, Geräte für den Physikunterricht, oder für den Chemie- oder Sportunterricht kaufen, für die es ohne den Basar kein Geld gäbe. Jedes Jahr stellen sich aber einige Eltern die Frage, ob man nicht gleich spenden könnte. - Liebe Eltern, spenden könnt ihr selbstverständlich immer, dafür ist der Förderverein immer dankbar.

Es geht aber eben nicht nur um Geld!

Der Basar ist eine große Gemeinschaftsaktion unserer Schule.

Er dient auch der Beziehungspflege zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Alle Beteiligten lernen sich besser kennen und arbeiten zusammen.

Wir alle kommen für eine gemeinsame Sache ganz praktisch ins Tun und das hat eine große Wirkung auf alle Beteiligten. Ein Grundsatz der Waldorfpädagogik.

Als Eltern können wir uns mit der Schule, in die unsere Kinder gehen verbinden und sie in ihrem Klassenverband auch einmal erleben. Umgekehrt zeigt sich durch unser Mittun Interesse, Präsenz und Engagement als Vorbild für unsere Kinder. Die Klassen- und Elterngemeinschaft wird gestärkt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Werbe- und Außenwirkung des Basars. Viele Gäste sind jedes Jahr auf unserem Basar. Eltern von Kindergartenkindern, Großeltern und Freunde, erleben so die Schule oft zum ersten Mal. Die besondere Atmosphäre, die mit eurer Hilfe entsteht, ist beeindruckend!

Jede Klasse hat Aufgaben, die dem Alter der Kinder angepasst sind.

Während in der 1. Klasse mit dem „ Hexenhäuschen“ und in der 2. Klasse mit dem „ Schifflein blasen“ noch die Eltern allein tätig werden, können in der 3. Klasse beim „Kerzen ziehen“ schon die Schüler fleißig mithelfen, was gerade dort hervorragend in die „Handwerker-Epochen“ hineinpasst.

Jeder, der einmal erlebt hat wie begeistert eine 4. Klasse Waffeln backt und verkauft, wird verstehen, dass sich die Kinder darauf freuen das endlich auch mal zu dürfen! (Es ist zutiefst Sinn bringend.)

In der Mittelstufe werden schon große Teile selbst erarbeitet und Restaurants und Cafés organisiert und durchgeführt. Auch hier ist das Arbeiten im Team elementar. Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam durchzuhalten ist erlebbar.

Die Oberstufe führt dann eigenständig ihre Basaraktivitäten durch. Sie sind unter anderem für die Schulgemeinschaft eine große logistische Hilfe (sie schleppen die Tische und verwandeln so die Schule an einem Tag in einen „Erlebnispark mit Einkaufszentrum“ und am nächsten Tag von einem „Erlebnispark mit Einkaufszentrum“ zurück in eine Schule.)

Ihr seht, wir geben alle weit mehr als Geld!

Unsere Abläufe sind manchmal nicht so „schnell“ und es kommt mitunter zu Warteschlangen. Ja, wir sind Laien, und ist es nicht auch mal eine sinnvolle Erfahrung auf etwas Schönes auch einmal etwas zu warten? Schließlich wollen wir uns mit dem Basar auch in eine friedvolle und schöne Advents- und Weihnachtszeit einstimmen.

Also, entspannt euch.

Nun noch in eigener Sache: Jede Klasse hat einen „ Basarzuständigen“, der die Klasse im Basarkreis vertritt. Er übernimmt die Information über alle Themen zum Basar. Fragen können also gern dort geklärt werden.

Konstruktive Kritik wird jedes Jahr auch in Optimierungen umgesetzt. Wir machen aber auch gern mal neue Fehler und freuen uns über euer Feedback.

Habt viel Spaß bei diesem besonderen und zutiefst Sinn bringenden Basarerlebnis!

Eure Basarkreismitglieder