Deutsch
 

Der Deutschunterricht

Der Deutschunterricht in der Oberstufe von der 9. bis zur 11. Klasse orientiert sich in seinen Inhalten an der Entwicklung der Jugendlichen und ist darauf angelegt, die sich entwickelnde Urteilskraft zu fördern.
 
Dabei wird zum Beispiel in der 9. Klasse das noch stark an die Empfindungen angelehnte Denken der Schüler durch die Beschäftigung mit Goethe und Schiller an Ideale wie Gerechtigkeit, Freiheit und Freundschaft herangeführt.
 
In der 10. Klasse ist das übergeordnete Thema die Tragik, angelehnt an die Erfahrung des Zehntklässlers, dass das Alte untergehen muss, damit etwas Neues entstehen kann. In diesem Zusammenhang wird als ein Schwerpunkt das Nibelungenlied mit dem tragischen Untergang Siegfrieds und seiner Sippe erarbeitet, ebenso die klassische griechische Tragödie wie z.B. Sophokles’„Antigone”. In der Poetik-Epoche stehen praktische sprachlich-künstlerische Übungen im Vordergrund, z.B. eigene Gedichte der Schüler angelehnt an japanische Haikus.
 
Das zentrale Thema der 11. Klasse ist der Entwicklungsroman, vor allem der „Parzival” von Wolfram von Eschenbach. Gemäß dem jetzt selbständig werdenden Denken wird zudem an  kleineren Sachtextem und Kurzgeschichten die systematische Analyse und Interpretation literarischer Texte sowie die Erörterung geübt.
  
In der 12. und 13. Klasse (Profil) richtet sich der Deutschunterricht nach den zentralen Themen für die Abiturprüfung, die sich jährlich ändern.