EDV
 

EDV-Unterricht

 

In der siebten oder achten Klasse werden nach Absprache mit den Klassenlehrern Kurse zum Erlernen des 10-Finger-Schreibens durchgeführt.
Ab der neunten Klasse können typische Anwendungen eines Computers außerhalb der EDV-Epochen meist in Projekten behandelt werden. Dazu gehören beispielsweise der Umgang mit Standard-Software (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation), ergänzende Betrachtungen mathematischer Themen (Chaos-Theorie, Fraktale, ...) oder auch die Steuerung von Prozessen (Mess- und Regeltechnik).
Im Wahlbereich der zehnten und elften Klasse liegt der Schwerpunkt des Unterrichts darin, einen Einblick in die Funktionsweise von Hard- und Software der elektronischen Datenverarbeitung zu ermöglichen. Ausgehend von den Begriffen Strom und Spannung werden dafür zunächst verschiedeneelektronische Bauteile, damit selbst gelötete elementare logische Schaltungen und hieraus zusammengesetzte komplexere logische Schaltungen experimentell untersucht. Die Grundlagen der Prozesssteuerung sowie die Herstellung von Computerchips werden betrachtet. Hierauf aufbauend kann die ALU, ein zentraler Bestandteil jedes Prozessors, durch Programmierung in Maschinensprache näher untersucht werden. Notwendigkeit, Aufbau und Funktionsweise der restlichen Bestandteile eines PCs werden erläutert und komplett zerlegte Rechner aus ihren Einzelteilen funktionsfähig zusammengebaut. Nach der Programmierung einfacher Aufgaben in Assembler werden komplexerer Problemstellungen mit Hilfe einer höheren Programmiersprache bearbeitet. Abschließend werden, nach einer kurzen Einführung in die objektorientierte Programmierung, Programme mit grafischer Oberfläche erstellt.