Kernleitbild
 

Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf

Kernleitbild 

Die Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf ist eine öffentliche Schule in freier Trägerschaft; sie steht allen Bevölkerungsschichten offen, unabhängig von deren weltanschaulicher, religiöser oder politischer Haltung, Nationalität, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Stellung.
 
In unserer Zeit und Kultur bieten sich dem Einzelnen und Menschengemeinschaften bisher nie da gewesene Möglichkeiten freier Entfaltung; doch sind auch Gefahren dieser Entwicklung unübersehbar: wachsender Egoismus und/oder die Flucht in irreale Welten, die Bedrohung der Würde und Freiheit des Menschen, die Auflösung sozialer Strukturen, die zunehmende Zerstörung von Natur und Umwelt.
 
Ihre Schüler zu befähigen, menschengemäße und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln und zu verwirklichen, ist das pädagogische Anliegen der Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf.
 
Grundlage der Pädagogik ist die durch Rudolf Steiner begründete Geisteswissenschaft und die sich daraus entwickelnde Erziehungskunst und -wissenschaft. Alle Unterrichtenden schöpfen hieraus Impulse für ihre Arbeit und Weiterbildung. Sie streben eine Erziehung zur Freiheit an, die sich am Wesen und an den Entwicklungsbedürfnissen des heranwachsenden Kindes und Jugendlichen orientiert. Eine solche Erziehung will die Entwicklung zu einer ganzheitlich gebildeten, phantasievollen und selbstbewussten Persönlichkeit veranlagen. Den Schülern soll ermöglicht werden, Selbständigkeit und Initiativkraft zu entwickeln, soziale Fähigkeiten auszubilden und die Grundlagen für ein lebenslanges Lernen zu erwerben; sie werden angeleitet zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt.
 
Der Verwirklichung dieser Erziehungsziele dient die intensive Pflege der Künste; deren Ausübung in allen Altersstufen weit gefächert zu ermöglichen, ist daher Bestandteil des pädagogischen Konzeptes. Darüber hinaus strebt das Kollegium die künstlerische Gestaltung des gesamten Unterrichtes an.
 
Eine in dieser Weise veranlagte Pädagogik benötigt zu ihrer Verwirklichung einen selbstverwalteten Schulorganismus. Die Bedingungen zeitgemäßer Zusammenarbeit im Sinne fortwährender Qualitätsentwicklung so zu gestalten, dass eine individuelle und gemeinsame Annäherung an die Erziehungsideale, die Schaffung einer Atmosphäre gegenseitiger Achtung und Offenheit sowie des vertrauensvollen Miteinanders von Schülern, Eltern und Mitarbeitern gelingen kann, ist das Anliegen aller an der Schule Tätigen. Die Weiterentwicklung der Schule entsteht in der Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und Schülern.
 
Die Eltern bemühen sich, den für die Arbeit der Schule notwendigen Freiraum zu schaffen und die angestrebten Erziehungsziele zu verwirklichen.
 

Die im Schulorganismus verantwortlich Tätigen verpflichten sich, diesem Leitbild nachzustreben.

Aktuelle Version – nach Sammlung von Aspekten in der Pädagogischen Konferenz am 9.06.11 und Korrektur in der SFK am 15.09.11 – wurde in der SFK am 15.09.11 als gültig verabschiedet!

15.09.2011 - Dietrich Karnatz, Thomas Schramm, Martin Sieveking (Impulsgruppe WzQ)