Oberstufe
 

Die Oberstufe

Im Mittelpunkt der Oberstufe steht die pädagogische Arbeit an den Jugendlichen, die in diesem Alter versuchen, in den Widersprüchen der modernen Welt ihren eigenen Standpunkt zu finden. 

Dabei achten die Lehrer darauf, eigenständiges, sachgemäßes und verantwortungsvolles Urteilen im Schüler anzulegen. Aus diesem Grund wird im Hauptunterricht das Lernen in Epochen beibehalten, weil dem Schüler auf diese Weise die Zeit gegeben wird, sich mit dem Thema ausreichend und konzentriert auseinanderzusetzen.
 
Angestrebt wird in der Oberstufe eine breite Allgemeinbildung, in der handwerkliche und künstlerische Fächer ihren für die Menschenbildung angemessenen Stellenwert haben und in der gleichzeitig den Schülern und ihren individuellen Fragen und Interessen noch genügend Raum gegeben wird.
Um Erfahrungen auch im praktischen Leben und lebenswirklichen Situationen zu sammeln, werden im Laufe der Oberstufe vier Praktika durchgeführt: ein Landwirtschafts-, ein Betriebs-, ein Vermessungs- und ein Sozialpraktikum. Fachleute werden eingeladen, die zu bestimmten Themen referieren und darüber mit den Schülern ins Gespräch kommen.
Tutoren stehen den Schülern als individuelle Lernbegleiter zur Seite – neben den Klassenbetreuern, die sich um die Belange der gesamten Klasse kümmern. 
Alle Oberstufenlehrer vertiefen regelmäßig in speziellen Konferenzen pädagogische Themen.