Schulgeschichte
 

30 Jahre Waldorfpädagogik am Brink!

Die Geschichte der Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf

 

„Gebt dem Unterricht, was der Geist euch gibt
            und ihr befreit die Menschheit von dem Alpdruck
                       der auf ihr lastet durch den Materialismus.“

       Rudolf Steiner

 
Ende der 1970er Jahre gründete im Zuge einer damals stark wieder auflebenden Waldorfbewegung ein Kreis engagierter Eltern und Lehrer den Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Bergedorf e.V.
mit der Intention, eine Waldorfschule zu gründen.
 
Eine erste Spielgruppe bildete sich zunächst in Börnsen, bald danach schon öffnete der Waldorfkindergarten in der ehemaligen „alten Schule“ am Kirchwerder Landweg seine Pforten. 
1985 wurde dann endlich der Traum von einer Waldorfschule  wahr:
In der ehemaligen „Brinkschule“ am Brink 7 etablierte der engagierte Verein aus Eltern und Lehrern die „Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf“ für die Klassen 1 bis 4 mit zunächst 90 Schülern.
Die zwei noch aus dem Jahr 1856 stammenden ursprünglichen Schulgebäude wurden schon zu Beginn ergänzt durch zwei von der Mutterschule Wandsbek gestiftete Pavillons. Die damals vom Bezirk Bergedorf angemietete und liebevoll restaurierte Hasse-Aula bildet bis heute den Mittelpunkt für öffentliche Monatsfeiern, Konzerte, Klassenspiele und Eurythmieaufführungen. 
Bereits fünf Jahre später, im Jahr 1990, entstand die erste neunte Klasse der Waldorf-Oberstufe. 
Die zunehmende Schülerzahl verlangte eine Erweiterung. 2001 wurde daher ein harmonischer und in sich stimmig gestalteter Neubau für die Unter- und Mittelstufe fertig gestellt, unter dessen Dach sich in lichtdurchfluteten Studios auch ein Malatelier und ein Musiksaal befinden.
 
Administrativ-gestalterisch arbeitet die Schule seit 2001 nach dem anerkannten Qualitätsentwicklungsverfahren »Wege zur Qualität«. In den letzten Jahren gestalteten Eltern und Lehrer in diesem Zusammenhang die Selbstverwaltung völlig neu um.
2002 führte die Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf als eine der ersten Hamburger Waldorfschulen  in Anlehnung an das „Bochumer Modell“ ein neues Unterstufenkonzept mit dem Prinzip des „beweglichen Klassenzimmers“ ein.
Die Oberstufe besitzt seit 2006 eine staatlich anerkannte Studienstufe, die zurzeit in die  Profiloberstufe übergeht. 
 
Für die Zukunft will die Schule weitere Projekte umsetzen. Dazu gehören die Reformierung der Mittelstufe, die weitere Vertiefung der waldorfpädagogischen Inhalte sowie die Renovierung der alten Schulhäuser und Ausbauten von Fachtrakt und anderen Gebäuden.
 
 
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