2015 – Turandot
 

Turandot – ein Klassenspiel der 8.Klasse  

 
Ende Januar 2015, auf den Tag genau 213 Jahre nach der Premiere der Urfassung des „tragikomischen“ Märchens Turandot von Carlo Gozzi, spielten die Schüler der 8.Klasse die schillersche Fassung dieses Stückes.
 
Als wir vor den Weihnachtsferien unsere Rollen bekamen und das Lernen des Textes an der Reihe war, wussten wir, dass die nächste Zeit anstrengend werden würde. Mit der alten Deutschen Sprache waren wir ja kaum vertraut. Dennoch gelang es allen, ihre Rolle auswendig zu lernen. Die Aufführungen waren dann auch sehr gelungen. Nicht zuletzt haben dazu die tollen Kostüme beigetragen, die unsere Klassenlehrerin Frau Meißner und die Eltern fast alle selbst genäht hatten.
Mit unserem Kunstlehrer Herrn De Martin haben wir die Kulisse gemalt, die fantastisch chinesisch aussah!
Wir Schüler fanden das Stück mit der für uns fremden Sprache am Anfang nicht so überzeugend, aber dann ist es richtig, richtig toll geworden! Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden, besonders bei Frau Meißner, herzlich bedanken!
 
(Eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes finden Sie ganz unten.)
 
Die Bilder der Besetzung 1:



 

Die Bilder der Besetzung 2:



 

Es handelt davon, dass die Tochter Turandot des Chinesischen Kaisers jedem ihrer Freier drei Rätsel aufgibt: Wer sie zu lösen vermag, darf Turandot heiraten. Wem dies allerdings nicht gelingt, der wird geköpft und sein Haupt wird auf Pekings Stadttor schau getragen. So hatte es Turandot in einem Gesetz mit ihrem Vater abgemacht. Der hat dieses Gesetz aber richtig satt, er hasst die vielen Hinrichtungen, denn alle Werber der Turandot wurden bisher getötet, da sie die Rätsel nicht lösen konnten.
Nun kommt Prinz Kalaf nach Peking, um das Herz der Prinzessin zu rühren. Turandot mag ihn einerseits, andererseits möchte sie das Gesetz weiter „ausnutzen“ und von allen Menschen wegen ihrer Willenskraft bewundert werden. Um diesen inneren Zwiestreit auszudrücken, war die Person der Turandot bei unserem Klassenspiel in zwei Schauspieler aufgeteilt, wurde also von zwei Schülern gespielt.