Unterstufe
 

Das Unterstufenkonzept

 
Die ersten acht Schuljahre hindurch unterrichtet der Klassenlehrer die Klasse jeden Tag in den ersten beiden Schulstunden, dem so genannten Hauptunterricht. In ihm werden die Grundlagen im Lesen/Schreiben, Rechnen, Formenzeichnen und Malen gelegt. Später kommen Sachunterricht, Sprachlehre, Heimatkunde, Tierkunde, Physik und Chemie dazu.
Angepasst an den derzeitigen Entwicklungsstand des Kindes bieten die ersten Schuljahre ein stark veranschaulichendes bildhaftes Lernen.
In der Unterstufe arbeiten wir mit „beweglichen Klassenzimmern“, ein Konzept, das 2001 an der Schule eingeführt wurde. Damit reagieren wir auf die veränderten Umstände unserer Zeit, in denen unsere Kinder einerseits kognitiv sehr früh herausgefordert werden, die Bewegungs- und Sinnesentwicklung sich andererseits häufig verzögert zeigt. 
Der Klassenlehrer begleitet in den ersten Jahren den Schultag, beginnt ihn morgens und beendet ihn mit einer Erzählung und einem Tagesrückblick. Die Kinder erleben harmonische Übergänge von einem Unterricht zum nächsten, indem die Klasse stets vom Klassenlehrer oder vom vorherigen Fachlehrer direkt übergeben wird. Diese äußere Ordnung gibt den Kindern innere Sicherheit. 
Gelernt wird mit allen Sinnen. Nicht nur sehend, hörend, riechend und schmeckend dürfen die Kinder die Welt erfahren, auch der Gleichgewichts-, der Bewegungs- und Tastsinn sowie der Lebens- oder Vitalsinn werden in das Unterrichtsgeschehen mit einbezogen.
Begleitete Pausen fördern das soziale Miteinander, Bewegungsspiele und geführte Spielangebote im Freien fördern motorische Entwicklung und lassen die Kinder Erfahrungen in der Gemeinschaft sammeln. In der ersten und zweiten Klasse  finden sich Bänke und Sitzkissen statt sperriger Tische und Stühle. Dies ermöglicht, dass der Lehrer ohne großes Umräumen Bewegungsübungen in den Unterrichtsablauf integrieren kann.
Unser Unterstufenkonzept bietet also der großen Vielfalt der heutigen kindlichen Individualitäten eine Chance, nicht nur mit wachem Intellekt, sondern auch seelisch gestärkt und tatkräftig in die Welt treten zu können.
 
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Die Besonderheiten des Konzeptes: