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Eurythmie

Von Anfang an hat die Waldorfpädagogik größtes Gewicht auf die kindliche Bewegungsentwicklung gelegt. Und war damit ihrer Zeit weit voraus: Heute scheint Konsens zu sein (wenn auch außerhalb der Waldorfschulen kaum umgesetzt), dass die Bewegungsentwicklung des Kindes enormen Einfluss auf seine kognitiv-denkerischen, emotionalen und gestalterisch-willensmäßigen Fähigkeiten hat. 

Eurythmie bei jüngeren Kindern

Hier setzt die Eurythmie an: Sie fördert den Zusammenklang körperlicher und seelisch-geistiger Kräfte und hilft bei der Entwicklung kreativer Fähigkeiten. Dabei unterstützt sie eine gesunde Entwicklung und Harmonisierung von Körper, Seele und Geist. Die Eurythmie macht Sprache und Musik durch Bewegung sichtbar und kann dem Kind Unterstützung bei Lernproblemen und Entwicklungsschwierigkeiten geben.

Eurythmie mit Jugendlichen

In der Oberstufe werden die in den ersten acht Jahren angelegten Grundlagen erweitert und gefestigt. Klassische und zeitgenössische Werke der Sprache und Musik werden erarbeitet und in Bewegung umgesetzt. In der 11. Klasse sind die Jugendlichen dadurch in der Lage, eigenständig die Choreografie eines Gedichtes, einer Erzählung oder eines Musikstücks solistisch oder in kleinen Gruppen zu erarbeiten. Die künstlerischen Ergebnisse dieses Prozesses werden am Ende der 11. Klasse im Rahmen eines Eurythmie-Abschlusses zur Aufführung gebracht.

Heileurythmie

Die Heileurythmie gehört zu den Behandlungsmethoden der durch Anthroposophie erweiterten Medizin. Neben der naturwissenschaftlichen Betrachtung wird auch die geistig-seelische Ebene des Menschen in die Behandlung mit einbezogen. Bewusst geführte Bewegungen der Gliedmaßen wirken auf physiologische und funktionelle Vorgänge der Stoffwechsel-, Kreislauf- und Atmungsorgane. Innerhalb der Waldorfpädagogik hat die Heileurythmie ausschließlich präventiven Charakter.

Weihnachtsferien

Startdatum: 21. Dezember 2020 – Enddatum: 4. Januar 2021

Der erste Schultag ist Dienstag, der 05.01.2021!